Webradio und Livestream

Spezialtipp

ARD Radiofestival 2021

Bild: SWR/Willy Pragher

Montag, 23:30 Uhr SWR2

Jazz: The High Art of Listening

ARD Radiofestival 2021

Das Duo Zbigniew Seifert/Albert Mangelsdorff. v.li.: Zbigniew Seifert und Albert Mangelsdorff bei den Donaueschinger Musiktagen 1976.

Tagestipp

Heute, 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Güldens Schwester Von Björn Bicker Mit Meriam Abbas, Yodit Tarikwa, Murali Perumal, Christoph Franken, Edmund Telgenkämper, Stefan Merki, Shirin Eissa und Wiebke Puls Musik: Derya Yýldýrým, Sebastian Reier und Tobias Levin Regie: Björn Bicker BR 2020 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Lehrerin Fatma wird Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Auf dem Schulhof tötet ein Junge seinen Mitschüler mit einem Messer. Während Fatma sich an den Tag der Tat erinnert, versucht sie sich zu vergegenwärtigen, warum sie Lehrerin geworden ist und was das mit der Einwanderungsgeschichte ihrer Familie zu tun hat. Sie spricht über Liebe, Mitgefühl und den Rassismus, den sie von klein auf erlebt hat. Und da taucht auch die Erinnerung an ihre Schwester wieder auf, Gülden, die als Kind von einem Auto überfahren wurde, dessen Fahrer nie ermittelt wurde. "Kenntnisreich und mit viel Empathie räumt Björn Bicker mit einigen der hartnäckigen Klischees auf, die die weiße Mehrheitsgesellschaft zur Abwehr der realen Diversität der deutschen Gesellschaft aufgebaut hat. (...) Sein Plädoyer für das große Potenzial von Mehrsprachigkeit setzt das Hörspiel auf dramaturgischer Ebene auch dadurch um, dass es mit der erzählten Rede auf Arabisch noch einer weiteren in Deutschland gesprochenen Sprache Raum gibt. (Jurybegründung zum Hörspiel des Monats Juli 2020). Björn Bicker, geb. 1970 in Koblenz, Schriftsteller und Theatermacher. Beschäftigung mit der deutschen und europäischen Einwanderungsgesellschaft. Entwicklung partizipativer Stadtraumprojekte, Veröffentlichungen zahlreicher Theaterstücke. Werke u.a. Illegal. Wir sind viele. Wir sind da. (2009), Die Insel (2014), Das letzte Parlament (2018), Was wir erben (Roman 2013), Was glaubt Ihr denn (2016), BR-Hörspiele u a. Kingdom of Schön (2010), Egzon (2011), Urban Prayers (2016).

Konzerttipp

Heute, 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit Matija Das ist eine Alternative-Pop-Band aus München, die 2020 ihr Album "Byebyeskiesofyesterday" veröffentlicht hat. Im gleichen Jahr sind Matija auch beim Reeperbahn Festival aufgetreten. Danach haben wir für Euch Bilbao: Die vierköpfige Indie-Band aus Hamburg und Berlin hat sich 2019 auf dem Reeperbahn Festival gegründet, ein Jahr später waren die Jungs schon im Lineup von Europas größtem Clubfestival vertreten - wir haben Euch den Mitschnitt des Konzerts.

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Ich werde nicht hassen (1/3) Von Izzeldin Abuelaish Ein Leben im Kampf für Versöhnung Bearbeitung und Regie: Claudia Leist Komposition: Rainer Quade Abuelaish als Junge: Yassin Ibrahim Mabrouk Abuelaish als junger Mann: Omar El-Saeidi Abuelaish: Mohammad-Ali Behboudi Vater Itzik / Dr. Lunenfeld / Beamter / Sicherheitsbüro: Wolf Aniol Frau Madmoony: Justine Hauer Bruder Noor: Robin Meisner Vater / Israelischer Beamter: Peter Harting Lehrer / Shlomi: Matthias Haase Israelischer Vater / Militärische Stimme: Carlos Lobo Nadia: Marina Galic Amerikanischer Professor: Charles Ripley Israelische Sicherheitsbeamtin: Katharina Schmalenberg Geheimdienstoffizier / Dr. Glezermann: Steffen Reuber Mayar: Leyla Jafarian Raffah: Someya Ibrahim Mabrouk Aya: Tula Rilinger Bassan: Signe Zurmühlen Mutter: Wieslawa Wesolowska Nachbar 1 / Jordanischer Beamter: Abed Othman Nachbar 2 / Soldat 2: Jörg Kernbach Nachbar 3 / Soldat 3: Volker Niederfahrenhorst Nachbar 4: Moritz Otto Produktion: WDR 2019

Featuretipp

Heute, 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Nobody"s perfect

Wie mit Scheitern umgehen? (1). Gestaltung: Kompositionsstudentin Noëmi Haffner von der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Zusammenarbeit mit Hans Groiss Perfektion ist ein Ziel, das Menschen motivieren kann. Andererseits entspricht Perfektion kaum der Natur des Menschen und der Welt, daher ist sie in der realen Welt absurd, in der Kunst subjektiv, aber auf jeden Fall fesselt sie zur Kreativität. Im Konzert oder bei Performances steht die Unterhaltung des Publikums im Vordergrund. MusikerInnen müssen richtig spielen und dabei Emotionen zeigen - dabei darf kein Fehler passieren, glauben die Künstler auf der Bühne. Das Publikum ist weniger streng, wenn die Aufführung nicht 100%ig perfekt war. Viel eher geht es um überspringende Leidenschaft. Bei einer Komposition stehen die Meinungen von musikaffinen Menschen im Mittelpunkt. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, deshalb gibt es keine "perfekte" Komposition. Es gibt aber Kompositionen die gewisse Parameter oder Regeln perfekt erfüllen, das heißt aber nicht, dass sie auch jedem und jeder gefallen. Nicht immer, aber oft ist Perfektionismus etwas Übertriebenes. Manchmal motiviert eine solche "Superaufgabe" nach dem Prinzip: "Wenn du auf den Mond willst, ziele auf entfernte Sterne". In der Praxis nimmt Perfektion jedoch oft zu viel Zeit und Energie in Anspruch - und macht das künstlerische Schaffen einseitig. Ob jemand Konzertmeister bei den Wiener Philharmonikern ist oder ein Kind die Großeltern beim Klassenabend in der örtlichen Musikschule begeistern will, macht wohl einen Unterschied. Musikproduktion lebt auch vom Perfektionismus. Die Digitalisierung hat zu einer Sucht nach sterilem Klang geführt - wir hören sofort, wenn etwas ungenau gesungen und nicht digital nachgebessert wurde. Unsere Ohren wurden umerzogen. Aber auch Scheitern ist essenziell beim Lernen. Musiker/innen ist Frust nicht fremd: Vor der Kür kommt die Pflicht, ist das Motto. Wird dieses Streben nach Erfolg und Erfüllung zum selbstauferlegten Stress oder kommt der eigentliche Druck erst dann, wenn sich KünstlerInnen mit anderen vergleichen? Wettbewerbe, Social Media und Homestudio machen das Musikerleben nicht leichter. Wie viele Mozarts und Rolling Stones vegetieren glücklich in ihren Kellerstudios? Welcher absolute Superstar ist nicht auf irgendeine Art und Weise schon gescheitert? Das Streben nach absoluter Perfektion in der Musik inkl. dem Business dahinter, führt bei vielen prominenten Musikern zu psychischen Erkrankungen und selbstzerstörerischem Verhalten wie Sucht oder Suizid. "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker" ist ein Zitat des Philosophen Friedrich Nietzsche. Für den Prozess des Scheiterns bedeutet das: solange kein irreparabler Schaden entstanden ist, kann gestärkt aus einer Krise herausgegangen werden. Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fragen gemeinsam mit Radiojournalist Hans Groiss bei Perfektionist/innen nach, überdenken mit Philosoph/innen, analysieren mit Gescheiterten und suchen Lösungsansätze mit Psycholog/innen.

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NDR

Kritik der mörderischen Vernunft (1/2)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jens Johler. Ein bekannter Wissenschaftler wird ermordet. Der erste Verdacht fällt auf radikale Tierschützer, denn der tote Hirnforscher hatte mit Affen experimentiert. Doch der Berliner Wissenschaftsjournalist Troller weiß mehr als die Polizei. Der Mörder, der sich "Kant" nennt, hat ihn persönlich kontaktiert. Gemeinsam mit der Kriminalreporterin Jane kommt Troller einem Mann auf die Spur, der den freien Willen des Menschen bedroht sieht - und töten wird, um ihn zu bewahren. Ein hochaktueller Thriller, der die Leistungen der modernen Hirnforschung mit Immanuel Kants Philosophie kritisch hinterfragt. Mit Felix von Manteuffel (Erzähler), Anne Weber (Erzählerin), Stephan Schad (Troller), Ulrike C. Tscharre (Jane), Achim Buch (Graf), Anne Moll (Leonie), u .a. Komposition: Tilman Ehrhorn. Bearbeitung: Hilke Veth. Regie: Sven Stricker. Regieassistenz: Ilka Bartels. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produk

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